Die letzten Wochen....

18Juni2015

Hey, jetzt habe ich hier ja schon eine ganze Weile nicht mehr geschrieben, in der Zeit ist natuerlich aber trotzdem viel passiert. 

Ich war vor ungefaehr einem Monat mit einer anderen Austauschschuelerin aus Deutschland zusammen im Urlaub. Wir sind nach Barranquilla geflogen und haben dort eine Freundin besucht. In Barranquill waren wir zuerst nur eine Nacht und sind am naechsten Morgen nach Santa Marta mit dem Bus gefahren. Santa Marta ist etwas kleiner als Cucuta, aber echt eine schoene Stadt. Wir haben dort direkt am Meer gewohnt und darum sind wir am ersten Tag auch erstmal baden gewesen und danach haben wir uns die Altstadt von Santa Marta angeschaut, die echt schoen ist. Den anderen Tag haben wir eine Tour in den Nationalpark Tayrona bei Santa Marta gemacht. Wir sind mit dem Bus losgefahren und es ging dann noch mit dem Boot weiter, bis wir an einem wunderschoenen Strand angekommen sind, den man sonst nur aus Reisekatalogen kennt. Dort haben wir den ganzen Tag verbracht und es uns gut gehen lassen. Am Abend waren wir aber ziemlich fertig von der ganzen Sonne und dem vielen baden. Nach dem Fruehstueck sind wir nochmal ein bisschen an den Strand gegangen und dann sind wir auch schon wieder mit dem Bus zurueck nach Barranquilla gefahren. Wir haben uns noch 2 weiter Tage ein bisschen Barranquilla angeschaut und man muss echt sagen, dass die Stadt nicht wirklich schoen ist, da alles komplett zugemuellt ist. Wir waren dort im Zoo, der echt ganz schoen war und noch in verschiedenen Einkaufszentren. Dann ging es auch schon wieder zurueck nach Cucuta.

Hier hatte ich wieder normal Schule und einen normalen Alltag. Letzte Woche hatte ich meine letzte Schulwoche und von Montag bis Mittwoch, war ich mit der Abschlussklasse in Pamplona bei einer spirituellen Klassenfahrt. Es war wirklich eine ganz besondere Erfahrung, man hat alle viel besser kennen gelernt und auch viel ueber sich selbst nachgedacht und selbst mehr kennen gelernt. In Pamplona war es auch schrecklich kalt, dort gibt es in den Haeusern keine Heizung und bei 5-10 Grad Aussentemperatur ist das nicht so angenehm. Wir haben in Pamplona auch eine Wanderung auf einen Berg gemacht, was echt ziemlich anstrengend war. Leider konnte ich in Pamplona fast keine Fotos machen, denn elektronische Sachen waren verboten. 

Jetzt fehlen mir noch drei Wochen, dann geht es auch schon wieder zurueck nach Deutschland und ich kann es gar nicht glauben, dass das Jahr so schnell rum gegangen ist. Ich freu mich natuerlich sehr auf zu Hause, aber ich habe auch ein bisschen Angst vor dem Abschied hier und werde Kolumbien und meine Gastfamilie, mein zweites zu Hause doch sehr vermissen glaube ich. In den letzten Wochen werde ich natuerlich noch versuchen viel was mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie zu unternehmen. 

Bis bald

Un abrazo y besos

Soli <3

Die Kathedrale in Barranquilla Mit den Booten sind wir an den Strand gefahren Berge die ans Meer grenzen-typisch fuer Santa Marta Unser Mittagessen beim Baden Blick auf Santa Marta Strand in Santa Marta Blick auf Santa Marta Kathedrale in Santa Marta Am Hafen

Osterferien in Bogota

08April2015

Hey :)

Hier waren natuerlich auch Osterferien und ich bin schon am Donnerstag davor zusammen mit meiner Gastmutter und meinen beiden Gastschwestern nach Bogota geflogen. Unser Flug hatte leider Verspaetung, wesshalb wir erst um 11 Uhr nachts in Bogota gelandet sind. Dort wurden wir vom Bruder meiner Gastmutter abgeholt, der in Bogota wohnt und bei dem auch wir in der Zeit gewohnt haben. Da schon ziemlich spaet war, sind wir auch gleich schlafen gegangen. Am naechsten Morgen habe ich die Frau und Kinder von meinem Gastonkel kennen gelernt, die echt alle richtig nett sind.Danach haben wir uns alle gerichtet (mal wieder sehr schoen mit warmen Wasser duschen zu koennen) und haben uns mit dem Taxi in die Stadt gemacht und Paesse fuer meine beiden Gastschwester abzuholen. Am Tag hat man erst gemerkt, wie gross Bogota eigentlich ist und was dort fuer ein Verkehr herrscht, denn wir haben eine Stunde gebraucht, bis wir erstmal dort ankamen. Leider hat das dort mit den Paessen nicht gleich geklappt und wir mussten erst in ein anderes Buero fahren, und Sachen ausdrucken lassen, die man dafuer gebraucht hat. Von dort hat uns der Bruder meiner Gastmutter abgeholt (er war am Anfang nicht dabei, da er arbeiten musste) und es ging wieder zurueck um die Paesse anfertigen zu lassen und Fotos zu machen. Danach hatten wir alle ziemlich Hunger und sind zusammen in einem kleinen Restaurant Mittagessen gegangen. Danach ging es mit dem Auto zur Virgen de Guadalupe. Das ist eine riesige Marienfigur auf einem Berg, von dem man ueber ganz Bogota schauen kann. Dort waren wir eine Weile und sind dann auch wieder nach Hause gefahren, da es schon sehr spaet geworden ist. Zuhause haben wir noch Huehnchen gegessen und sassen noch etwas zusammen, bevor es ins Bett ging.

Die naechsten Tage haben wir immer ziemlich viel unternommen. Am naechsten Tag sind wir an eine Lagune gefahren, die freuher von den Ureinwohner Kolumbiens verehrt wurde. Sie haben dort der Mutter Erde opfer gebracht und Gold in die Mitte der Lagune geworfen. Als die Spanier nach Kolumbien kamen, sind sie bis zur Lagune vorgedrungen und haben das Gold gesucht. Danach ging es noch in ein altes Dorf, in dem alle Haueser gleich aussehen, und den Leuten auch verboten worden ist, die Haeuser zu veraendern, da sie so alt und antik sind.

Am Sonntag sind wir ins Goldmuseum von Bogota gegangen, dass auch entsprechend voll war, denn der Eintritt ist Sonntags frei. Dort hat man auch etwas ueber die Geschichte Kolumbien erfahren, aber da es so voll war, waren wir nicht so lange drin. Wir sind danach ein bisschen durch Bogota gelaufen und waren auch am Plaza de Bolivar (dem Zentrum von Bogota, wo ich ganz am Anfang mit AFS schonmal war) und dann ging es noch in eine Mall von Bogota, die um ein vielfaches groeser sind als die Malls in Cucuta.

Am Montag waren wir die meiste Zeit eigentlich zu Hause und haben uns ein bisschen ausgeruht. Am Dienstag kamen nachts mein Gastvater und zwei Freunde meiner Gastmutter mit dem Auto in Bogota an und es wurde dann etwas eng in der nicht ganz so grossen Wohnung. Am nachsten Tag sind wir zusammen zu Monserrate gefahren. Das ist ein anderer Berg von dem aus man viel von Bogota sehen kann, aber diesmal ging es mit der Seilbahn hoch und oben waren sehr viele Touristen, da die Osterwoche schon angefangen hatte und oben auf dem Berg eine sehr schoene Kirche steht. Oben angekommen haben wir erst einmal wieder ein bisschen die Aussicht genossen und haben dann zusammen den Kreuzweg von Jesus begangen. An jeder Station haben wir das Vater Unser und andere Gebete gesprochen.

Am naechsten Morgen ging es schon um halb 6 Uhr morgens los, da wir eine sehr lange Fahr (4 Stunden) vor uns hatten. Wir sind in ein kleines Dorf gefahren, in dem eine sehr beruehmte Kirche steht, in der auch schon der Papst Pablo war. Danach ging es in ein Museum, in dem Dinosauerierknochen ausgestellt wurden, die genau an der Stelle gefunden worden sind, wo heute das Museum steht. Es ging noch in ein anderes Dorf, in dem es auch nochmal in eine Kirche ging. Die Doerfer in Kolumbien sind alle gleich aufgebaut: das Zentrum ist die Kirche im Dorf mit einem platz davor und darum baut sich das ganze Dorf auf. In dem Dorf haben wir auch Mittag gegessen. Leider hat es dann ziemlich heftig angefangen zu regnen sodass wir weiter gefahren sind. Wir haben uns noch ein bisschen die Gegend angeschaut und haben uns wieder auf den Weg zurueck nach Bogota gemacht.

Am Karfreitag sind wir morgens zur Kathedrale von Bogota und haben dort wieder ziemlich lang zusammen gebetet und sind anschliessen sind wir nochmal durch Bogota gelaufen und waren am Haus vom Praesidenten und noch einmal am Plaza de Bolivar. Danach sind wir zum Club des Militaers, da mein Gastonkel beim Militaer arbeitet. Er hat uns dort ein bisschen rumgefuert und anschliessend ging es wieder in die Gegend von unserem Haus zur Kirche. Dort waren ziemlich viele Menschen und es wurden vorne kleine Jesusfiguren hingehoben, denenn man die Fuesse kuessen konnte und der Pfarrer hat gesprochen. Danach gab es noch eine Prozedur mit dem Sarg von Jesus und der weinenden Maria einmal um den Kirchenplatz.

Sonst haben wir nichtmehr soviel in Bogota gemacht, aber es hat eigentlich auch gerreicht, da wir alle ziemlich muede waren, weil wir die ganzen Tage unterwegs waren. Am Sonntagmorgen sind wir um 4 Uhr zurueck nach Cucuta gefahren. Es ging mal wieder mitten durch die Bergen, was echt wunderschoen war, aber die Fahr war ziemlich lang und wir sind erst um 6 Uhr abends in Cucuta angekommen.

Das wars mal wieder. Ich hoffe ihr hattet schoene Ostern, bei mir ist diese Woche ja schon wieder Schule.

Liebe Gruesse Soli

Ps: Heute in 3 Monaten komme ich zurueck.

Ausblick auf Bogota Virgen de Guadalupe Mit meinem Gastonkel Laguna de Guatavita Alles gruen hier Das kleine Dorf Die Seilbahn hoch zu Monserrate Aus der Seilbahn Blick auf Bogota Eine Station des Kreuzweges Die Kirche auf Monserrate Von dort konnte man auch die Virgen de guadalupe sehen Beim grossen Ausflug Marienfigur wird in die Kathedrale getragen Das Museum Der Dino Let us take a selfie Im naechsten Dorf Goldmuseum Innenstadt Plaza de Bolivar Im Hintergrund Monserrate Eine Mall in Bogota Ist hier fast wie in London :D Haus des Praesidenten Karfreitagsprozedur Die Rueckfahrt Canyon Bucaramanga

Midstay Bogota

23Feb2015

Vom 19-22 Februar war ich in Bogota beim Midstay Camp, da jetzt ja schon ueber die Haelfte rum ist von meiner Zeit in Kolumbien. Ich bin mit zwei anderen aus Cucuta (bzw. Pamplona, einem kleinen Dorf in der Naehe) mittags nach Bogota geflogen. Dort hat eine Mitarbeiterin von AFS uns empfangen, aber leider mussten wir noch 3 1/2 Stunden am Flughafen sitzen, um auf die anderen zu warten (zum Glueck gab es Wlan :D). Als alle endlich da waren ging es mit dem Bus zum AFS-Haus, dass es richtig ausserhalb ist. Dort haben wir dann noch die ganzen anderen getroffen, die nicht mit dem Flugzeug gekommen sind. Alle haben sich richtig gefreut einander wieder zu sehen. Jeder hat nauerlich erzaehlt, wie es ihm geht und was es neues gibt. Mit AFSlern kann man einfach am besten ueber sein Auslandsjahr reden, weil die genau wissen, wie das ist. Es gab abends noch Pizza und danach sassen alle noch ein bisschen zusammen und haben weitergeredet. 

Am naechsten morgen ging es nach dem Fruehstueck mit den Aktivitaeten los. Wir haben ueber die Unterschiede von Kolumbien und unseren Heimatlaendern geredet, was wir an Kolumbien gut und schlecht finden und noch viele andere Dinge. Das ging alles fast den ganzen Tag lang, aber vor dem Abendessen durften wir noch zu einem Supermarkt laufen und bisschen was einkaufen (Suessigkeiten :D). Nach dem Abendessen gab es nochmal eine Aktivitaet.

Der Sonntag lief eigentlich genau gleich ab, wie der Tag davor, ausser das wir an dem Tag ueber die ganzen Probleme geredet haben, die man mit AFS, der Familie, in der Schule oder im Allgemeinen hat. Das hat sich wirklich richtig lang hingezogen, da es bei einigen Austauschschuelern echt richtige Probleme gibt. Da kann ich wirklich nur nochmal sagen, was fuer ein Glueck ich hier mit der Familie habe, denn man hat echt ein paar Sachen von anderen Schuelern gehoert, die nicht so toll sind. Den letzten Abend waren wir alle natuerlich ein bisschen laenger wach und am naechsten morgen wollte eigentlich niemand so wirklich nach Hause. Aber um 10 Uhr ging es los zum Flughafen. Leider mussten wir aus Cucuta wieder 3 Stunden am Flughafen warten, da unser Flug der letzte war, der gestartet ist. In Cucuta angekommen war ich richtig muede und froh, als ich endlich ins Bett gehen konnte.

Bei diesem Camp ist uns allen etwas klar geworden, dass wir in 4 1/2 Monaten schon wieder in Bogota sein werden, aber danach nicht mehr zu unseren Gastfamilien zurueck kehren werden. Es war auf jeden Fall eine witzige, aber zu kurze Zeit in Bogota.

Das wars auch schon wieder

Liebe Gruesse Soli ♥

The only risk is wanting to stay....

22Jan2015

The only risk is wanting to stay!

Darueber habe ich mir vor dem Jahr, aber nicht wirklich viele Gedanken gemacht. Heute vor 168 Tagen bin in dieses Flugzeug gestiegen und hab mich auf den Weg nach Kolumbien gemacht. Schon die ganzen Wochen davor gehen einem natuerlich 1000 Fragen durch den Kopf.

Wie wird das alles werden? Klappt das mit der Sprache? Wie ist die Kultur und wie sind die Leute? Werde ich mich mit meiner Gastfamilie verstehen? Werde ich Freunde finden? Wie wird die Schule und der Tagesablauf?

Wenn man so zurueck denkt, waren es schon ziemlich krasse Tage vor der Abreise. Ich musste mich von allen verabschieden, den Koffer packen und manchmal hat man sich einfach nur gewuenscht, die Abreise noch ein bisschen hinauszoegern zu koennen. Aber am 8. August ging es los!

Jetzt nach 168 Tagen kann ich nur sagen. Ich liebe die Menschen hier, die Kultur, Spanisch zu sprechen, meine Gastfamilie. Ich liebe einfach Kolumbien. Die Leute sind hier immer lustig drauf. Es wird auf jeder Party getanzt und Stimmung gemacht.

Am Anfang musste ich mich natuerlich auch an ein paar Sachen gewoehnen, die in Deutschland nicht so sind oder anders sind. Hier kommt man zum Beispiel einfach immer zu spaet. Am Anfang hab ich immer schon die Krise bekommen, wenn ich mal 5-10minuten zu spaet dran war, aber mittlerweile gehoert das einfach dazu. Es wird auch immer viel gesagt und viel versprochen, was man macht, aber die Plaene aendern sich eigentlich so gut wie jedes mal wieder. Ich habe auch gelernt, wie ist es ist, wenn man sich sein Zimmer teilen muss und einfach 24 Stunden jemanden um sich hat. Hier wird auch ziemlich viel mit der Familie gemacht. An den Wochenenden macht hier fast jeder nur etwas mit der Familie.

Natuerlich gab es bis jetzt auch mal Zeiten die nicht so toll waren. Manchmal hat man einfach Heimweh, aber das gehoert einfach dazu finde ich und ich glaube jeder hat in so einem Jahr, in dem man ueber 9000km von zu Hause entfernt ist, mal Heimweh und vermisst die Familie, die Freunde und einfach das gewohnte Umfeld, die gewohnte Kultur. Aber zum Glueck gehen diese Tage auch wieder rum und mir hat dabei sehr meine Familie hier geholfen. Vor dem Ausland wurde immer gesagt, falls man Heimweh hat, soll man raus gehen, etwas mit Freunden unternehmen und sich ablenken, aber gerade am Anfang, wenn man noch keine Freunde hat und auch mit der Familie noch nicht so vertraut ist, faellt es einem dabei etwas schwer. Aber ich will nicht nur von den nicht so tollen Tagen erzaehlen, denn ich habe auch so tolle Sachen erlebt. Ich war 5 Tage lang am Amazonas, in Cartagena an der Kueste von Kolumbien, in verschiedenen kleinen Doerfern hier in der Naehe und immer die Wochenende mit der Familie, Treffen mit Freunden und meinen 15. Geburtstag, den ich wohl nie vergessen werde, da er so etwas besonderes war. Ich tanze jetzt auch schon ueber 2 Monate und es macht mir so unglaublich viel Spass. Letzte Woche hat mein Gitarrenunterricht angefangen, in dem ich auch schon sehr gut voran komme.

Ich hoffe die restlichen 168 Tagen werden genauso gut, wie die ersten und vielleicht noch etwas besser. :) The only risk is wanting to stay...dieses Risiko hat sich erfuellt....

Bis bald

Soli <3

 

Silvester und Cartagena

20Jan2015

Hey:)

Also hier wurde natuerlich auch Silvester gefeiert, aber natuerlich wieder etwas anders als zu Hause. Es war eigentlich ziemlich aehnlich wie Weihnachten, nur dass es keine Geschenke gab und es aber irgendwie viel feierlicher war. Es ging wieder abends los, dass wir uns alle schick gemacht haben und mit der Zeit die Verwandten gekommen sind. Bis um 12 Uhr sassen wir alle etwas beisammen und es gab schon einmal kleine Snacks, aber es ist nichts wirklich besonderes passiert. Kurz vor 12 haben wir uns dann alle um den Tisch versammelt und mein Vater hat eine kleine Ansprache gehalten, dass er uns ein schoenes neues Jahr wuenscht und noch ein paar andere Sachen. Jeder hat ein kleines Glas mit Sekt bekommen, mit dem wir um 12 Uhr angestossen haben und uns ein schoenes neues Jahr 2015 gewuenscht haben. Meine Cousine und die Oma haben dabei sogar etwas geweint. Auf dem Tisch stand ein Teller mit Trauben, gruenen und roten. Es ist hier Tradition, dass man an Neujahr 12 gruene und 12 rote Trauben ist und fuer jede Traube kann man sich etwas wuenschen. Da ich davor schon aber ein paar Trauben gegessen hatte und 24 Trauben echt ziemlich viel sind, hab ich nicht alle gegessen, was aber auch niemand gestoert hat. Meine Schwester, meine Cousine und ich haben uns dann ganz viele Taschen geschnappt und sind damit um die Haeuser gerannt. Das ist ein Zeichen dafuer, dass man im naechsten Jahr viel Reisen wird :D Als wir wieder zu Hause waren, gab es Truthahn (mein erster Truthahn, hat ziemlich gut geschmeckt). Nach dem Essen sassen wir alle noch etwas zusammen und es kamen noch andere Leute aus der Familie meiner Mutter vorbei. Um 3 sind wir dann alle mal ins Bett gegangen und waren auch echt ziemlich muede.

Am 2. Januar sind wir in den Urlaub nach Cartagena gefahren und ich habe mich echt riesig gefreut, da ich unbedingt die Kueste von Kolumbien kennen lernen wollte. Wir wollten morgens um 3 losfahren, ist dann aber doch 4 geworden. Es ging mitten durch die Berge und es war eine wunderschoene Strecke, die ich nur leider nicht so geniessen konnte, da es richtig viele Kurven waren. Wir haben auch zum Glueck oefters Pausen gemacht und ich habe mit meiner Gastmutter Plaetze getauscht, sodass ich vorne sitzen konnte. Nach ca. 6 Stunden Fahrt sind wir in Ocaña, einer kleinen Stadt angekommen. Dort haben wir uns zuerst riesge geformte Steinfelsen angeschaut und danach sind wir noch in einen Park, in dem es eine 60m lange Seilbahn gab und man nochmal einen super Blick ueber die Felsen hatte. Da meine Gastfamilie alle etwas Angst vor der Seilbahn hatten, habe ich mich alleine auf den Weg nach oben gemacht. Es hat richtig viel Spass gemacht und auf der anderen Seite wurde ich von meiner Familie in Empfang genommen. Wir habenuns dann auf den Weg gemacht, um ein Hotel fuer die Nacht zu suchen, da wir von der Reise echt ziemlich kaputt waren. Am naechsten Tag standen noch einmal 10 Stunden Fahrt vor uns. Wir sind morgens wieder um 4 losgefahren und um 8 haben wir zum Fruehstuecken gehalten. Daran habe ich aber nicht teilgenommen, da wieder einige Kurven auf der Strecke waren. Zum Glueck hat es bald danach mit den Kurven aufgehoert und ich konnte auch Fruehstuecken. Den ganzen Vormittag ging es noch im Auto weiter, bis wir irgendwann endlich das Meer gesehen haben. Fuer meine Schwester war das etwas ganz besonderes, da sie voher noch nie das Meer gesehen hatten. Die Strasse hat direkt am Meer entlang gefuehrt und wir haben einmal kurz gehalten um mit den Fuessen ins Meer zu gehen. Die Fahrt war trotzdem noch nicht zu Ende, denn wir mussten noch weiter bis Cartagena. Das ging nochmal 2 Stunden, aber als wir endlich da waren, wurden wir von einem Freund meines Gastvaters in Empfang genommen. Wir haben im Haus von dessen Mutter gewohnt und die Familie hat ehrlich gesagt schon ziemlich viel Geld, denn das Haus war schon richtig gross und gut ausgestattet. Lange ausruhen konnten wir uns aber nicht, denn meine Eltern waren auf eine Party eingeladen, auf die aber leider wir Kinder nicht mitdurften. Wir waren solange im Pool, von dem Hochhaus, in dem der Freund meines Gastvaters wohnt. Dieses Haus liegt direkt am Meer und hat auch einen Privatstrand und es war richtig toll. In diesem Haus wohnt uebrigens auch James, der kolumbianische Fussballspieler (er kommt urspruenglich aus Cúcuta :D). Nach 1-2 Stunden kamen unsere Eltern wieder und wir sind noch ein bisschen ans Meer runter gegangen, aber nicht lange, da es schon ziemlich dunkel war. Wir sind dann zurueck in unser Haus, in dem die Party schon weiter ging, da der Freund meines Vaters dort seinen Geburtstag gefeirt hat. Wir haben uns umgezogen und die Party war auch schon in vollem Gange. Es wurde wie immer auf Partys hier viel getanzt und zu meiner Ueberraschung waren auch 2 Gaeste da, die Deutsch sprechen konnten. Meine Familie und ich haben aber nicht so lange durchgehalten und sind schon um halb 1 ins Bett gegangen.

Fuer den naechsten Tag hatten wir eigentlich vor, nur am Strand zu sein, aber wie das hier so ist mit den Plaenen, haben wir das natuerlich nicht gemacht. Morgens sind wir am Meer fruehstuecken gewesen und danach in die Stadt und durch so kleine Laeden gelaufen, um ein paar Andenken an Cartagena zu kaufen. Mittags sind wir zum Essen in ein Restaurant und wir haben fast 2 Stunden auf unser Essen gewartet und waren eigentlich gerade dabei zu gehen, als das Essen endlich mal kam, aber dann auch nicht so toll geschmeckt hat. Danach ging es wieder in den Pool zu dem Freund und weil meinen Schwestern und ich da nicht mehr sonderlich drauf Lust hatten sind wir mit meiner Mutter runter an den Strand gegangen und haben im Meer gebadet. Nach 1 Stunde hatten wir dann auch genug und wir sind zurueck in das Haus gefahren und haben uns umgezogen. Es ging dann auch schon weiter in die Altstadt von Cartagena. Das ist wirklich wie eine kleine Stadt, die in einer anderen Stadt gebaut wurde. Es sieht mehr aus wie in Europa, was natuerlich klar ist, weil die Spanier das gebaut haben, als sie nach Kolumbien kamen. Ueberall waren Staende aufgebaut und es waren lauter Haeuser mit Balkon dran, es gab dort sogar ein Hard Rock Café. Wir waren dort noch Pizza essen und sind dann nach Hause gegangen. Am nachsten morgen mussten wir richtig frueh aufstehen, denn wir hatten am Vortag schon Karten fuer eine Bootfahrt zu den Inseln vor Cartagena gebucht. Um halb 8 waren wir an dem kleinen Bootshafen und es ging dann auch schon gleich los. Es war richtig cool, denn man hatten einen mega tollen Blick auf den Strand von Cartagena. Es ist nur ziemlich viel Wasser ins Boot gekommen und einfach ist alles von oben bis unten nass geworden. Nach einer Stunde waren wir am Playa Blanca, das ist ein Strand mit Tuerkisblauem Wasser und weissem Sandstrand. Dort sind schon ein paar Leute ausgestiegen, aber die Mehrheit ist noch zu den anderen Inseln gefahren. Dort haben wir erst an einem Aquarium Halt gemacht, an dem nochmal ein paar Leute ausgestiegen sind. Ich meine Schwester und meine Mutter sind aber noch im Boot geblieben, da wir Schnorcheln wollten. Wir haben dann bei einer anderen Insel angehalten und konnten dort Schnorcheln. Das war echt richtig schoen, die ganzen Fische und Korallen und alles. Meine Schwester hat es nicht so ganz hinbekommen mit dem Schnorcheln und hat ziemlich viel Wasser geschluckt :D. Leider konnten wir nicht so lange Schnorcheln, denn ist ging bald wieder weiter und wir sind zurueck zum Playa Blanca und haben dort noch unseren Nachmittag verbracht und konnten etwas essen. Der Strand vorne sah total schoen aus, aber sobald man etwas weiter rein gelaufen war, war es ehrlich gesagt nicht mehr so toll. Ueberall lag Dreck rum und es hat gestunken. Nach dem Essen sind wir wieder nach vorne an den Strand, der natuerlich richtig ueberfuellt war. Dort sind wir gleich ins Wasser und das Wasser hatte dort wirklich richtig viel Kraft und es waren richtig hohe Wellen. Man musste echt richtig aufpassen, dass man dort nicht ueberspuelt wird. Leider war auch im Wasser ziemlich viel Dreck und auch richtige Menschenmassen, aber es hat trotzdem viel Spass gemacht. Ich war mit meiner Schwester die ganzen 2 Stunden im Wasser und als unser Boot kam haben wir uns beeilt um einen guten Platz zu bekommen, an dem man nicht ganz so nass wird. (Leider ist meine Kamera auf der Hinfahrt ziemlich nass geworden und funktioniert jetzt leider nicht mehr, ich hab auch deshalb nicht so viele Fotos von der Bootsfahrt.) Wir waren ziemlich froh, als es wieder zurueck ging, weil es ziemlich anstrengend dieser Tag war und wir auch die ganze Zeit in der prallen Sonne waren. Meiner Schwester ging es auch dann nicht so gut, und als wir abend voellig erschoepft zu Hause ankamen, hat sich herausgestellt, dass sie wohl einen Sonnenstich hat. Wir haben noch etwas zu Essen gemacht und sind gleich schlafen gegangen. Am naechsten Tag hatte niemand wirklich mehr Lust auf den Strand und da mein Vater auch ziemlichen Stress mit seiner Arbeit hatte, haben wir beschlossen an dem Tag schon wieder nach Hause zu fahren. Aber davor sind wir noch einmal in eine Mall gefahren und haben dort ziemlich viele Klamotten gekauft. Dann ging es aber los in Richtung Cucuta. Wir sind bis 9 Uhr nachts gefahren und haben uns dann ein Hotel fuer die Nacht gesucht. Dort sind wir alle muede ins Bett gefallen, aber am naechsten Tag schon wieder um 3 Uhr nachts losgefahren. Wir sind um 4 Uhr nachmittags endlich wieder in Cucuta angekommen. Es war eine richtig coole Reise und ich bin richtig froh, dass wir nach Cartagena gefahren sind, auch wenn es nur so kurz war und eine richtig lange Autofahrt war.

Bis bald :)

Der gedeckte Tisch an Silvester Mit Taschen um die Haueser ziehen Auf der Fahrt Blick ueber die Berge Stark :D Da komm ich mit der Seilbahn an Zum ersten Mal das Meer Durch Barranquilla Am Pool chillen Der Pool mit Meer im Hintergrund Mit der Familie im Pool :) Abends am Strand Altstadt Cartagena Kunst :) Auf dem Bootstrip Playa Blanca Eine der Inseln

Weihnachten mal anders :)

30Dez2014

Hier wird natuerlich auch Weihnachten gefeiert, aber etwas anders als in Deutschland. Vorab erstmal unser Weihnachtsbaum steht schon seit Anfang Dezember voll geschmueckt in unserem Haus. Am 7. Dezember, war 'dia de las velitas' (Tag der Kerzen). Abends hat man ueberall vor dem Haus Kerzen aufgestellt, um an die Jungfrau Maria zu gedenken. Auch die Leute, die nicht religioes sind, haben dies gemacht, aber um ein Zeichen fuer den Frieden zu setzen. 9 Tage vor Heiligabend, haben die Novenas angefangen. Das sind wie kleine Gottesdienste, in denen man eine Geschichte aus der Bibel liest, betet, singt und Fuerbitten vortraegt. Ich habe das jeden Abend mit meiner Familie vor dem Weihnachtsbaum gemacht. Am 24. war eigentlich ein ganz normaler Tag. Ich war mit meinen Schwester bis mittags zu Hause und am Nachmittag sind wir dann zum Einkaufen gegangen und haben dort gewartet bis unsere Eltern uns abgeholt haben. Als wir zu Hause waren, bin ich nochmal mit meiner Mutter und einer Freundin von ihr los und wir sind ausserhalb der Stadt gefahren und haben Geschenke an Kinder verteilt, deren Eltern nicht genuegend Geld haben. Wieder zu Hause haben wir uns fuer Heiligabend fertig gemacht und Wuerstchen gekocht. Normalerweise kocht hier die ganze Familie zusammen das Weihnachtsessen, aber dieses Jahr haben wir uns das Essen bringen lassen, weil ziemlich viele aus meiner Familie krank sind und auch an Heiligabend nicht dabei sein konnten. Es kamen dann einige aus der Familie meiner Mutter und wir haben zusammen die letzte Novena gehalten. Danach haben meine Schwestern einen Tanz aufgefuehrt und dann haben alle Kinder noch zusammen getanzt. Um 12 Uhr hat man sich dann frohe Weihnachten gewuenscht und es wurden die Geschenke ausgepackt. Ich habe von meinen Eltern ein Buch ueber die Kueste von Kolumbien bekommen und Sportkleidung. Danach haben wir uns alle um den Tisch mit Essen versammelt und gebetet. Das Essen war wirklich ziemlich viel und da wir davor schon die ganze Zeit Kekse und Wuerstchen gegessen hatten, hatte zumindest ich nicht mehr so wirklich Hunger, aber wenn Kolumbianer einmal anfangen zu essen, hoeren sie  nicht mehr so schnell auf :D Wir sassen dann alle noch etwas zusammen, aber die Gaeste sind dann relativ schnell auch wieder gegangen.

Am 25. Dezember sind wir erst spaet aufgestanden und ich habe mit meiner Familie in Deutschland geskypt und es war echt schoen alle mal wieder zu sehen und ein bisschen mit ihnen zu reden. Danach haben wir Familie besucht und dort auch natuerlich wieder viel gegessen. Am 26. Dezember waren wir mit Freunden zusammen im Schwimmbad und noch Essen, aber haben uns sonst von den Vortagen ausgeruht.

Weihnachten war sehr anders, als ich es mir vorgestellt habe, aber auch eine neue Erfahrung fuer mich, die ich sicher nicht so schnell vergessen werde.

Ich hoffe ihr hattet ein schoenes Weihnachtsfest

Besos y saludos Soli :)

Unser Weihnachtsbaum Tag der Kerzen Unser geschmuecktes Haus Beim Tanzen Die Novena Das Essen

AMAZONAS: Tag 5

15Dez2014

Nach einer etws kurzen Nacht und nachdem eigentlich fast jeder zu spaet zum Fruehstuecken kam mussten wir auch schon unser ganzes Zeug irgendwie wieder in die Rucksaecke und Taschen packen. Fuer die meisten ging es auch schon um halb 10 los zum Flughafen, aber ich und 5 andere hatten einen spaeteren Flug und konnten uns noch ein wenig im Hotel ausruhen. Irgendwann ging es aber auch fuer uns los. Am Flughafen haben wir aber nochmal die anderen gesehen, da sich ihr Flug um einige Stunden verspaetet hatte und es gab somit nochmal einen zweiten kleinen Abschied. Der Flughafen in Leticia ist richtig klein und ziemlich unuebersichtlich. Es gab auch einige Probleme mit einem Maedchen aus Italien, da sie gedacht hat sie wuerde mit uns fliegen, es sich aber herausgestellt hat, dass sie doch mit einem anderen Flugzeug fliegt, was ein ziemliches Drama ausgeloest hat. Als wir dann endlich im Flugzeug sassen, bin ich auch sofort eingeschlafen. In Bogota haben die andere aus Cucuta und ich uns noch vom Rest verabschiedet und es ging weiter nach Cucuta. Dort angekommen wurden wir von meiner Gastfamilie abgeholt und wir haben noch das andere Maedchen heimgefahren. Wir sind dann noch auf ein Tanzfestival gegangen, aber sind nicht so lange geblieben, da ich einfach soo uebermuedet war und zu Hause nur noch ins Bett gefallen bin und geschlafen hab.

Somit ist die Reise an den Amazonas dann zu Ende gegangen und ich bin sooo froh, dass ich das erleben konnte, weil es so hammer 5 Tage waren und ich so viel erleben durfte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann es nur weiterempfehlen :D

Liebe Gruesse

soli <3

AMAZONAS: Tag 4

11Dez2014

Zum Glueck konnten wir in dieser Nacht mal gut schlafen und am morgen sogar bis um zwanzig nach sieben. Leider hat mein Zimmer verschlafen, und wir mussten uns in 10 MInuten richten :D Es ging wieder zum Fruestucken in das Restaurant und dann mit dem Boot weiter in ein anderes Dorf. Dort wurden uns ein paar Woerter in der Eingeborenen Sprache beigebracht, aber ich erinner mich an keines mehr :D.  Es wurden extra fuer uns auch Staende aufgebaut und wir konnten dort unsere Mitbringsel fuer Zuhause kaufen und es gab echt richtig schoene Sachen und alles Selbstgemacht und auch ziemlich billig. Nach dem Einkauf, ging es mit dem Boot 2 Stunden zurueck nach Leticia unserem ersten Stop. Dort mussten wir mit unserem ganzen Geaeck durch die Stadt zu unserem Hotel laufen, aber auch das hatte sich gelohnt, weil das Hotel so uebelst cool war. Es gab 2 Pools und in den Zimmern hatte man Fernseher, Klimaanlage,Fernseher, Telefon und sogar einen Kuehlschrank :) Das konnten wir aber nicht lange geniessen, denn es ging gleich weiter und wir sind in 2 Busse eingestiegen und es ging an die Grenze zu Basilien. Dort sind wir alle ausgestiegen und haben Bilder gemacht und auch Geld getauscht. In Brasilien sind wir in eine Schokoladenfabrik gefahren, in der wir alle kraeftig geshoppt haben und danach ging es noch auf einen riesigen Schuhmark. Es warenbestimmt 10 verschiedene Laeden in denen aber alles das gleiche verkauft wurde. Die Schuhe waren nicht so wirklich schoen und wir sind dann auch weiter gefahren. Es ging zu einem Platz an dem man super Bilder machen konnte, nur leider hat es genau dann angefangen zu regnen und man hat den Amazonas fast gar nicht mehr gesehen, aber es hat zum Glueck bald aufgehoert, sodass es doch noch einigermassen mit den Fotos geklappt hat. Es ging wieder zurueck nach Kolumbien und dort haben wir uns noch ein wenig die Stadt angeschaut und waren an einem Museum mit traditionellen Gegenstaenden und in einem Park. Dort gab es irgendeine Baumart, die die Voegel besonders moegen und es war so abartig laut dort, dass man fast schon schreien musste, damit die anderen einen verstehen. Es ging dann noch zum Sonnenuntergang anschauen und Fotos machen. Danach sind wir nochmal in einen Laden, da sich viele noch eine Tasche oder aehnliches kaufen wollten. Im Hotel wieder angekommen gab es noch Abendessen und es hat auch schon die letzte Nacht zusammen angebrochen. Fast alle sassen irgendwie zusammen oder haben etwas zusammen gemacht und es war richtig cool. Um halb vier sind glaub alle mal ins Bett gegangen und haben das normale Bett genossen.

Morgen folgt noch Tag 5!

Grenze zu Brasilien Schokiiiiii Ueberall Schuhe.... Da hat es noch geregnet Sonnenuntergang Im museum Im museum rosa Flussdelfine Im park mit den Voegeln sonnenuntergang 2.0

 

 

AMAZONAS: Tag 3

11Dez2014

Nach der nicht ganz so tollen Nacht in den Haengematten, da alle gefroren haben und irgendjemand richtig laut geschnarcht hat, wurden wir am naechsten Tag wieder so um 5 geweckt. Wir mussten uns schnell anziehen (Zaehneputzen oder Duschen konnte man dort leider nicht, da es fast kein Wasser gab) und dann wurde wir von den Eingeborenen verabschiedet und konnten dort noch selbst gemachte Sache von ihnen kaufen. Ohne Fruehstueck ging es dann zurueck durch den Wald und wieder in das etwas groessere Dorf am Fluss. Dort konnten wir zum Glueck in einem Hostel duschen und alles, denn alle haben sich etwas eklig gefuehlt, wenn man so 2 Tage nicht duschen kann und man die ganze Zeit im Matsch rumlaeuft und schwitzt. Danach ging es endlich zum Fruehstueck in ein Restaurant und das war richtig lecker. Nachdem wir uns alle beim Fruehstueck etwas erholt hatten, ging es auch gleich weiter zu einem Haus in dem Dorf. Dort haben wir einen Film ueber die rosanen Flussdelfine angeschaut und danach wurde uns zuerst noch etwas ueber die anderen Tiere im Amazonas erzaehlt und noch eine Geschichte, wie der Mond enstanden sein soll. Es war ganz interessant, nur leider waren alle so todmuede und man musste sich wirklich anstrengen die Augen offen zu halten. Danach ging es runter zum Hafen und wir sind mit dem Boot losgefahren und eigenltich niemand wusste so genau, wo es diesmal hingehen wuerde. Das Highlight war dann aber, dass wir wirklich die rosanen Flussdelfine gesehen haben. Es ging weiter mit dem Boot und uns wurde endlich gesagt, dass wir zu einem See fahren, an dem wir baden koennen. Der See hat sich doch als Teil des Flusses herausgestellt, der aber etwas ruhiger war. Wir haben alle gedacht, wir gehen dort ans Ufer und koenen uns dort umziehen und dann ins Wasser. Das war aber nicht der Fall, den uns wurde gesagt, am Rand des Sees sind die ganzen Piranjas und ander Tiere, weil dort das Wasser im Schatten der Baeume kuehler ist. Fuer uns hiess das also, man musste sich irgendwie auf dem Boot umziehen:D. Als das geschafft war, ist man einfach vom Boot ins dunkle Wasser gesprungen. Es durften auch nur die ins Wasser die keine offenen Wunden hatten oder ihre Periode, weil das die Piranjas angelockt haette. Es war ein hammer Gefuehl, wenn man sich gedacht hat, dass man gerade im Amazonas schwimmt :) Die Stroemung hat uns irgendwann immer mehr in Richtung Ufer getrieben. Vom Boot wurde uns dann ein Rettungsring entgegen geworfen, an dem wir uns alle festgehalten haben oder an jemand anderem, und so wurden wir in einer langen Schlange, wieder mehr in die MItte gezogen. Ungefaehr 20m neben uns sind auf einmal wieder die Delfine aufgetaucht und das war richtig cool. Auch wenn allen ein bisschen mulmig zumute war, da uns davor erklaert wurde, dass diese Delfine wohl aggressiv sind. Aber es war trotzdem einfach der Hammer und eines der besten Sachen auf der Reise. Nach einer Zeit hat es angefangen zu regenen und es ging wieder zurueck ins Boot, was aber auch nicht so einfach war, a das Boot keine Leiter hatte und wir alle nacheinander irgendwie ins Boot gezogen werden mussten. Als das auch geschafft war, ging es klitschnass wieder zurueck in das Dorf, wo wir uns wieder angezogen haben. Es ging aber auch schon gleich wieder weiter mit dem Boot und diesmal  in ein anderes Dorf, in dem wir zu Mittag gegessen haben und auch eine riese Spinne gesehen haben. Von dort sind wir in kleineren Gruppen mit Fuehrerinnen durch den Wald gelaufen und uns wurden Sachen ueber die Pflanzen und so erzaehlt. Nach so einer Stunde kamen wir an einem Haus im Wald an. In diesem Haus hat eine Frau mit Affen gewohnt. Sie hat die Affen von klein auf aufgezogen, da sie keine Mutter haben. Die Affen waren total zutraulich und sind ueber einen drueber gelaufen, haben sich mit Bananen fuettern lassen und sich von den vielen Menschen fast gar nicht beeindrucken lassen. Wir waren ziemlich lange bei den Affen, aber irgendwann ging es auch wieder weiter und es hat richtig angefangen zu regnen. Mal wieder klitschnass sind wir in einem anderen Dorf angekommen. Dort wurden wieder Rituale mit  uns gemacht und danach haben wir noch gegen die Kinder im Dorf Fussball gespielt. Zuerst die Maedchen und dann die Jungs. Beide Gruppen von uns haben aber verloren, obwohl die Jungs und Maedels vielleicht grad so ueber 10 waren, aber richtig gut Fussball gespielt haben. Nach dem Fussball spielen haben wir unsere Geschenke an die Kinder verteilt. Jeder musste ein Geschenk mitbringen (Stifte, Hefte, Suessigkeiten,....) und das den KInder dort eben geben. Es ging danach wieder zurueck zu unserem Hostel, es gab noch Abendessen und wir hatten einen freien Abend, was echt richtig gut getan hat, weil wir alle sooo muede waren. Wir sassen zusammen im Zimmer und haben geredet und sind noch ein bisschen im Dorf rumgelaufen.

Das wars vom dritten Tag

Bis dann <3

Am morgen zurueck durch den Wald Hier wurde uns was ueber die Delfine erzaehlt Wenn man genau hinschaut sieht man einen Delfin und es ging in Amazonas Dort gabs Mittagessen Spinnennetz Die Affenmama Selfie mitm Affen Affen Unsere Arme und es ging nicht mehr weg Es gab sogar ein Faultier Rituale Zurueck am Fluss

AMAZONAS: Tag 2

04Dez2014

Amazonas Angekommen Regenwald Ananas :) Im Dorf Der Schlafraum mit Haengematten und Moskitonetz Fruechte Essen zubereiten Essen zubereiten Mit Naturfarben Essen mit der Hand Nach dem RitualAm naechsten morgen mussten einige von uns um halb 5 aufstehen und uns richten und es ging wieder mit dem Boot an unserem Haus los. Wir sind zu einem riesigen Baum gefahren. Die Reiseleiter haben uns gesagt, dass dieser Baum die zweitgroesste Baumart auf der Welt ist und dieser Baum schon 500 Jahre gewachsen ist, was man sich ehrlich gesagt ueberhaupt nicht vorstellen konnte. Allein schon manche Aeste von diesem Baum waren groesser als normale Baeume in Deutschland. Oben war eine Plattform angebracht und es hingen Seile runter. Wir mussten den Baum dann hochklettern und es war echt richtig anstrengend, weil es ging so dass man sich immer mit den Beinen weiter hochdruecken musste und somit jedes mal sein eigenes Koerpergewicht weiter hochschieben musste, was echt richtig anstrengend war und der Baum auch so riesig war. Oben angekommen hatte sich das aber echt gelohnt, weil man einen so hammer Ausblick ueber den Wald und Fluss hatte. Wir haben uns dort ersteinmal etwas ausgeruht, ein Wasser getrunken und einfach den Ausblick genossen. Leider konnten wir nicht ewig dort oben bleiben, aber es ging dann mit einer richtig langen Seilbahn ueber den Fluss und das war auch richtig gut, nur dieser Moment ging viel zu schnell vorbei und schon war man auf der anderen Seite angekommen.  Drueben angekommen musste man sich noch von einem Baum abseien, was vil angenehmer war, als hochzuklettern :D. Danach mussten wir noch auf alle anderen warten und es ging wieder mit dem Boot zurueck zu unserem Haus. Dort gab es Mittagessen und danach konnte unserer Teil der Gruppe sich etwas in den Haengematten ausruhen und ein anderer Teil ist losgegangen um auf den Baum zu klettern. Als alle wieder da waren, hiess es Zeug einpacken und wieder zurueck eine Stunde durch den Wald und zum Hauptfluss laufen. Von dort ging es mit dem anderen Boot wieder weiter. Wir sind glaub ich so 1 Stunde gefahren und kamen am Ende in einem kleinen Dorf an. Dort haben wir unser grosses Gepaeck in so einer Art Jugendherberge geblieben und es ging auch schon gleich wieder weiter, mal wieder einfach so mitten durch den Urwald. Nach 1 1/2 Stunden standen wir mitten im Wald und dort waren aber zwei Haeuser und wir wurden von Ureinwohnern empfangen. Jeder hat einen kleinen Kranz aus Gras bekommen, der glaub ich gegen boese Geister helfen sollte. Wir wurden zuerst dann auf der Eingeborenensprache empfangen, bei dem man wirklich gar nichts verstanden hat, aber zum Glueck danach auch noch auf Spanisch. Danach haben wir alle zusammen ein Ritual ausgefuehrt. Wir sind um unsere Schlafhuette in Zweierreihen gelaufen und die Eingeborenen habe gesungen und getanzt, es war echt ein bisschen komisch, aber auch richtig toll sowas mal zu erleben. Danach konnten wir die Huette beziehen und UEBERRASCHUNG: Diese Nacht haben wir in Haengematten verbracht. Bevor es aber zum Schlafen ging, wurden uns von den Eingeborenen noch verschiedene Fruechte vorgestellt und sie haben uns gezeigt, wie ein typisches Essen vorbereitet wird. Waehrend das Essen gekocht wurde, haben wir uns alle an einen grossen Tisch gesetzt und so eine Art Stueck Stoff bekommen und durften darauf mit Naturfarben etwas malen. Dann haben wir noch ein Armband selber geknuepft, was bei mir aber etwas haesslich geworden ist :D. Es ist dann auch ziemlich schnell dunkel geworden und es gab Essen, da es aber kein Besteck gab, mussten wir mit der Hand essen. Nach dem Essen ging es wieder mit Ritualen los. In der Schlafhuette wurden alle Haengematten auf die Seite gehaengt und wir haen uns im Kreis aufgestellt und die Frauen haben gesungen und mit uns den Tanz des Schmetterlings und der Schildkroete und noch ganz viele andere Sachen gemacht. Es war ein Ritual, das normalerweise ausgefuehrt wird, wenn ein Maedchen zum ersten Mal ihre Periode hat und somit zur Frau wird. Unsere Leiterin von AFS hat in diesem Fall, mal dieses Maedchen gespielt und wurde geschmuckt und hat eine Krone aufgesetzt bekommen. Das Ritual ging echt richtig lang und am Ende waren alle ein bisschen froh, als es endlich vorbei war. Aber es ging trotzdem noch nicht ins Bett. Auf dem Boden wurden richtig grosse Blaetter ausgelegt und wir haben uns darauf gesetzt. Ein Mann hat dann Fruechte auf einem Stock mit Stacheln zerrieben. Uns wurde dann erklaert, dass man daraus Farbe machen kann und wir nachher nacheinander zu den Eingeborenen gehen koennen und uns zuerst einen Klan aussuchen koennen. Es gibt entweder den Klan der Erde oder der Luft. Wenn man sich den KLan dann ausgesucht hatte, wurde man noch mit der Farbe angemalt. Man konnte sich zum Glueck aussuchen, was man gemalt bekommen wollte. Die Farbe war ganz durchsichtig und man hat eigentlich fast gar nichts davon gesehen. Aber die Eingeborenen haben uns gesagt, dass man es morgen sehen wird und es dann auch so 2 Wochen dran bleibt. Danach konnten wir endlich schlafen, was auch echt gut war, weil alle soooo extrem muede waren. Aber wie schon gesagt, wir haben in Haengematten geschlafen mit einem Moskitonetz darueber und ich hab selten so schlecht geschlafen wie in diesem Teil, weil es in der Nacht einfach soo eiskalt war.

Das war der zweite Tag...

Bis morgen :)

Der Kletterbaum Bevor es hochging Oben angekommen: Diese Aussicht <3 Erstmal oben chillen :D Und dort ging es wieder runter Wieder zuruck am grossen Fluss

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